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Dein Charakterprofil & deine Rolle

Lass uns über dein Profil reden. Nicht über dein Instagram-, Linkdin- oder Facebook-Profil, sondern über dein energetisches Charakterprofil. Die Rolle, die du im großen Ganzen spielst, und den Beitrag, den du leisten kannst.
6 Profil-Linien im Human Design

Blog für ambitionierte, unruhige Geister

Ich bin Su Busson: Human Design Consultant, Matrix-Coach & psychologische Beraterin.
Du bist hier an der richtigen Adresse, wenn du in deine wahre Stärken finden, stressbefreit dein Bestes leben und entspannt Großartiges schaffen möchtest.

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Su Busson

Dein Human Design Profil

Das sogenannte Profil in deiner persönlichen Matrix beschreibt deine „Charakterrolle“ und ist wie ein „Kostüm“, mit dem du deinen speziellen Auftrag im großen Ganzen erfüllst. Es zeigt, wie du von Natur aus designt bist, durchs Leben zu gehen – wie du beispielsweise Wissen sammelst, Aufgaben anpackst oder mit anderen Menschen interagierst.

Oft probieren wir Rollen und Kostüme an, die uns nicht gerecht werden, nur weil wir sie an anderen Menschen sehen und denken, auch so sein zu müssen. Deine eigene Rolle (wieder) zu entdecken und ins richtige Kostüm zu schlüpfen, erspart dir viel Stress und bringt ein neues Gefühl von Fülle, Freiheit und Lebendigkeit in dein Leben.

Meine Human Design-Inhalte – auch die Profil-Linien – sind aus meiner hochindividuellen 6/2 Perspektive anwendungsorientiert, bestärkend und transformierend geschrieben. Manches weit entfernt vom klassischen HD.

(Wenn du dein Profil nicht kennst, dann findest du die Info in den Keynotes deiner Matrix unter Profil. Hier kannst du deine Matrix erstellen. )

6 Profil-Linien – bewusste und unbewusste Rolle

Dein Profil setzt sich aus zwei Zahlen zusammen, z. B. 1/3 oder 6/2.  Genauer gesagt sind es zwei Linien, die in Zahlen ausgedrückt werden. Jede Linie entspricht stark prägenden vorherrschenden Themen und Einstellungen. Dabei gibt es einen bewussten und einen unbewussten Teil.

Die erste Zahl im Profil ist die BEWUSSTE ROLLE.

Es sind Denk- und Aktionsweisen, mit denen dich leicht identifizieren kannst. So nimmst du dich selbst bewusst wahr. Sie gibt auch Aufschluss darüber, welche Rolle du im Leben spielen möchtest oder bereits spielst, und was wichtig ist, damit du dich in deinem Leben erfüllt fühlst.

Die zweite Zahl ist die UNBEWUSSTE ROLLE.

Hier zeigt sich eine Herangehensweise, eine Ausstrahlung oder Wirkung, die dir nicht so bewusst und nicht so leicht zugänglich ist. Es ist das, was andere Menschen in dir sehen, von dir erwarten oder dir rückmelden. Etwas, was du immer wieder erlebst oder aus dir hervorkommt. Oft steckt hier auch ein Teil von dir, den du irrtümlicherweise für verkehrt hältst. Oder etwas, von dem du das Gefühl hast, dass es dich blockiert.

Stärken und Schattenaspekte

Jede Linie hat ihre Stärken und ihre natürliche Herangehensweise. Jede Linie hat aber auch ihre Schattenseiten und die können dich ganz schön blockieren, ausbremsen und Stress verursachen.

Schauen wir uns also in aller Kürze, einige Aspekte zu deinen Linien an. Achte auf die beiden Zahlen, aus denen sich dein Profil zusammensetzt, und lies dort nach. Nimm dir ein wenig Zeit, um zu reflektieren, wie sich diese Aspekte in deinem Leben zeigen.

 


Ausführliches zu deinem Profil und noch viel mehr hilfreiche Informationen zu deiner Matrix, findest du in deinem persönlichen MATRIX-Report.


 

Die Details zu deinen Linien:
> 1. Linie – Archetyp Lehrer, Forscher, Experte
2. Linie – Archetyp Naturtalent, Einsiedler, Guru
> 3. Linie  – Archetyp Entdecker, Abenteurer, Materialist
> 4. Linie – Archetyp Netzwerker, Prophet, Opportunist
> 5. Linie – Archetyp Bote, Generalist, Retter, Ketzer
> 6. Linie – Archetyp Rollenvorbild, Weise(r), Buddha

1. Linie – Archetyp Lehrer, Forscher, Experte

Was die 1. Linie ausmacht und kennzeichnet:

Mit einer 1. Linie bist du jemand, der eine tiefe Leidenschaft für das Lernen und Forschen hat. Du bist darauf bedacht, Wissen zu erlangen, und benötigst Zeit allein, um zu lernen und dich in ein Thema zu vertiefen, das dich interessiert. Es geht dir nicht darum, weise zu sein, sondern Wissen zu konsumieren und dir anzueignen, das bereits vorhanden ist. Du hast einen natürlichen Forschungsdrang und gehst den Dingen gerne auf den Grund.

Wenn dich ein Thema fasziniert, liest du beispielsweise alle Bücher darüber, recherchierst im Internet, hörst dir alle Podcasts an und/oder machst Ausbildungen und Kurse dazu. Du willst alles in dich aufnehmen und verstehen, um ein sicheres Fundament zu haben. Und wenn du genug gelernt hast, teilst du dein Wissen gerne mit anderen. Es geht hier darum, tief in ein Thema einzutauchen und alles darüber zu erfahren. Dein geschaffenes Fundament ist deine größte Stärke.

Keynotes: Sicherheit – Grundlagen – Analyse

Die Schattenseite: Unsicherheit

Die Schattenseite der 1. Linie zeigt sich in der Unsicherheit und dem Gefühl, nicht genug zu wissen – nie genug zu wissen. Selbst wenn du längst ein enormes Wissensfundament hast, neigst du dazu, dich instabil oder unsicher zu fühlen. Im schlechtesten Fall denkst du (immer), dass du mehr lernen musst, bevor du handeln oder dein Wissen teilen kannst.

So läufst du Gefahr, in einer Endlosschleife des Lernens und Forschens festzustecken. Oder du fühlst dich, wie ein Betrüger und leidest unter dem Hochstapler-Syndrom, obwohl du bereits eine sehr solide Wissensbasis hast oder sogar Experte auf einem Gebiet bist. („Was, ich ein Experte?“)

Typische Denkmuster, die dazu führen, dass du feststeckst:

  • Ich weiß noch nicht genug.
  • Ich muss noch eine weitere Ausbildung machen, mehr Bücher lesen, recherchieren…
  • Ich muss das noch gründlicher erforschen.
  • Ich verstehe noch nicht alles. Mir fehlen noch Details.
  • Was ich weiß, reicht noch nicht.
  • Mit meinem Wissen kann ich noch nichts tun, weil es noch mehr gibt, was ich lernen muss.

Was wichtig ist:

Um aus dieser Falle zu entkommen, ist es wichtig, dass du trotz aller Unsicherheit dein gesammeltes Wissen erkennst und anerkennst. Du musst ehrlich zu dir selbst sein und auf deine innere Weisheit hören, um differenzieren zu können, ob du tatsächlich noch nicht genug weißt oder ob dein Verstand das als Ausrede benutzt, damit du schön in deiner Komfortzone bleibst.

Eine gesunde Portion Gelassenheit ist für dich der Schlüssel, diese Linie auf gesunde und produktive Weise zu leben.

2. Linie – Archetyp Naturtalent, Einsiedler, Guru

Was die 2. Linie ausmacht und kennzeichnet:

Mit der 2. Linie bist du ein introvertiertes, kreatives Genie. Du bist mit natürlichen Talenten gesegnet, derer du dir oft nicht einmal bewusst bist. Manchmal fällt dir etwas so leicht, dass du es für selbstverständlich hältst oder denkst, dass es jeder kann. Vielleicht verstehst du selbst nicht, warum du etwas kannst, und das kann dich unsicher machen. Oft führen dich deine Intuition und dein Instinkt, sodass du dein Können nicht immer logisch nachvollziehen oder erklären kannst.

Du hast ein großes Rückzugsbedürfnis und verbringst gerne Zeit alleine. Dabei bist du sehr selektiv, wer in deinem Raum sein darf. Du benötigst deinen Space, der sich gut, sicher und bequem anfühlt, um deine Sachen zu machen. Deine Introvertiertheit ermöglicht es dir, dich deinen Dingen mit voller Aufmerksamkeit zu widmen und dich deinem kreativen Flow hinzugeben. So kannst du mit gefühlter Mühelosigkeit Großartiges schaffen. Dein Naturtalent ist deine größte Stärke.

Keynotes: Selektion – Entwicklung – Anwendung

Die Schattenseite: Unzulänglichkeit

Die Schattenseite der 2. Linie zeigt sich in der Angst vor Unzulänglichkeit und dem Zweifel, ob das, was du tust, schaffst oder kreierst, gut genug ist. Gut möglich, dass du nicht an dein eigenes Können glaubst oder denkst, dass es zu wenig ist.

Introvertiertheit und ein gewisse Schüchternheit erschweren es dann zusätzlich, dich und deine Arbeit zu zeigen, voll dahinterzustehen und für andere sichtbar zu werden. Du willst dich nicht verletzlich machen und dich weder Fragen noch Kritik aussetzen.

So läufst du Gefahr, dass deine Talente und dein Potenzial im Verborgenen bleiben oder zumindest weit unter deinen Möglichkeiten. Du bist ein verkapptes Genie.

Typische Denkmuster, die dazu führen, dass du feststeckst:

  • Was ich tue, ist nicht gut genug. Ich habe leider keine speziellen Talente.
  • Was ich kann und mache, ist nichts Besonderes – kann doch jeder.
  • Ich muss das noch einmal überarbeiten; es ist (noch) nicht perfekt.
  • Was, wenn andere meine Arbeit kritisieren oder nicht mögen?
  • Was, wenn ich versage und alle sehen, dass gar kein Talent habe?
  • Ich sollte das lieber für mich behalten; niemand wird das interessieren.

Was wichtig ist:

Für dich ist es entscheidend, dass du Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten und Talente gewinnst. Sei dir bewusst, dass das, was du tust und kreierst, einzigartig und wertvoll ist, selbst wenn es dir einfach oder selbstverständlich erscheinen mag. Du brauchst nicht die Bestätigung anderer, dass etwas brillant ist. Erlaube dir, von anderen gesehen zu werden, und glaube an dein Können.
Eine gesunde Portion Pragmatismus ist für dich der Schlüssel, diese Linie auf gesunde und produktive Weise zu leben.

3. Linie – Archetyp Entdecker, Abenteurer, Materialist

Was die 3. Linie ausmacht und kennzeichnet:

Mit deiner 3. Linie bist du jemand, der durch Experimentieren und durch Versuch und Irrtum lernt. Du bist dazu bestimmt, Dinge selbst zu erleben und zu entdecken. Aus erster Hand Erfahrungen zu machen. Dein Leben ist geprägt von Neugier und dem Drang, selbst herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Es entspricht deiner Natur, verschiedenste Wege auszuprobieren und aus deinen eigenen Fehlern schlauer zu werden.

Das heißt, du machst nichts falsch, wenn immer wieder etwas schiefgeht oder nicht klappt. Immer wieder wirst du herausfinden, was nicht funktioniert. Und immer wieder wirst du Dinge hinter dir lassen, aussortieren und loslassen müssen, was nicht mehr passt. All das ist Teil deines Lern- und Wachstumsprozesses. Das ist letztlich auch das, was dich sehr erfolgreich machen kann. Dein Experimentier- und Entdeckergeist ist deine größte Stärke.

Keynotes: Erprobung – Erfahrung – Materialisierung

Die Schattenseite: Selbstkritik

Die Schattenseite der 3. Linie zeigt sich in übermäßiger Selbstkritik und Verurteilung. Wenn etwas schiefgeht oder nicht funktioniert, neigst du vielleicht dazu, dich selbst dafür zu kritisieren oder dich herunterzumachen.

Diese Selbstkritik kann ihre Wurzeln in der Kindheit haben, wenn du für Fehler oder Missgeschicke oft getadelt, kritisiert oder beurteilst wurdest. Durch die Reaktion anderer entwickelst du unabsichtlich mit der Zeit einen strengen inneren Kritiker. Vielleicht fühlst du dich auch von den Erwartungen anderer erdrückt oder hast das Gefühl, dass du ständig beurteilt wirst.

Indem du dich selbst herabsetzt, machst du dir das Leben immens schwer. Du blockierst dein Potenzial und kannst deine wahren Talente nicht erkennen und nutzen.

Typische Denkmuster, die dazu führen, dass du feststeckst:

  • Immer mache ich Fehler.
  • Bei mir klappt nie etwas (auf Anhieb).
  • Ich kann es nie richtig machen.
  • Ich lasse es lieber, das wird sowieso (wieder) schiefgehen.
  • Warum passiert mir das immer wieder? Ich lerne nie dazu.
  • Wenn ich das (wieder) falsch mache, werde ich nie Erfolg haben.

Was wichtig ist:

Der Schlüssel, um aus dieser Falle der Selbstkritik und des Selbstzweifels herauszukommen, liegt in der Akzeptanz. Akzeptanz für dich selbst, für deine Fehler, für deinen einzigartigen Prozess von Versuch und Irrtum.
Indem du diese akzeptierende Haltung annimmst und dich selbst mit Mitgefühl und Verständnis behandelst, kommt eine natürliche Leichtigkeit und Unbeschwertheit in dein Leben, die es dir ermöglicht, dich voll und ganz zu entfalten. Dein Leben wird zu einer einzigartigen Entdeckungsreise.

4. Linie – Archetyp Netzwerker, Prophet, Opportunist

Was die 4. Linie ausmacht und kennzeichnet:

Mit einer Linie 4 bist du ein geborener Verbinder, Vermittler oder Netzwerker. In deiner Rolle bist du beziehungsorientiert. Es geht um andere Menschen und nicht nur um dich und deine persönliche Lebensreise. Du bist ein Menschenmagnet. Durch deine natürliche soziale Intelligenz hast du eine erstaunliche Gabe, andere Menschen zu sehen und ihnen das Gefühl zu geben, gesehen zu werden. Dadurch hast du auch eine besondere Fähigkeit, authentische und intime Beziehungen zu anderen aufzubauen. Und zwar schnell.

Deine Verbindungen nutzt du für dein persönliches Wachstum und du hilfst auch anderen, zu wachsen. In deinem Netzwerk oder deiner Gemeinschaft kannst du sehr einflussreich sein und eine große Wirkung haben. Deine soziale Intelligenz ist deine größte Stärke.

Keynotes: Öffnung – Kontakt – Einfluss

Die Schattenseite: Verwundbarkeit

Die Schattenseite der 4. Linie zeigt sich in der Angst vor Intimität und davor, zu exponiert und verletzlich zu sein. Das gilt vor allem, wenn du mit Beziehungen schlechte Erfahrungen gemacht hast – vielleicht schon in der Kindheit. Diese Angst kann sich als Zögern manifestieren, dich in deiner Gemeinschaft wirklich authentisch zu zeigen. Vielleicht versteckst du dich hinter einer Fassade, versuchst, etwas darzustellen, oder gibst dich anders, als du bist. Tief im Inneren plagt dich die Angst, verletzt, verlassen oder ausgestoßen zu werden, wenn du dein wahres Ich präsentierst und dich offen einlässt. Oder du hast Sorge, ausgenutzt zu werden, und hältst dich daher zurück.

Je mehr du dich verschließt und nicht wirklich zeigst, desto größer ist allerdings die Gefahr, dass deine magnetische Fähigkeit andere Menschen anzuziehen gegen dich arbeitet, weil du dann Leute anziehst, die nicht besonders gesund für dich sind. Du kannst deinen passenden Tribe nicht finden und deinen Einflussreichtum nicht leben.

Typische Denkmuster, die dazu führen, dass du feststeckst:

  • Wenn ich mich öffne und zeige, werde ich verletzt.
  • Ich darf mich nicht zu sehr offenbaren.
  • Ich kann nicht einfach ich sein.
  • Ich muss immer stark sein und darf keine Schwächen zeigen.
  • Ich darf nicht zu offen und großherzig sein, sonst werde ich ausgenutzt.
  • Ich kann niemandem wirklich vertrauen.
  • Wenn ich wirklich ich selbst bin, werde ich sicher verlassen.

Was wichtig ist:

Um es mit Brené Browns Worte zu sagen: Verletzlichkeit macht stark. Verletzlichkeit ist die Voraussetzung dafür ist, dass Liebe, Zugehörigkeit, Freude und Kreativität entstehen können. Die Voraussetzung, dass du deine größten Stärken leben kannst.
Was auch immer dir hilft, innere Schutzmechanismen zu erkennen, anzunehmen und zu lösen, kann dir zu einem enormen Wachstumsschub verhelfen.  Das Erlernen von Grenzen und das Unterscheiden zwischen gesunden und ungesunden Beziehungen kann dir helfen, dein Potenzial voll auszuschöpfen, ohne dich selbst zu verlieren. Deine magnetischen Fähigkeiten können dann für dich arbeiten, nicht gegen dich.

5. Linie – Archetyp Bote, Generalist, Retter, Ketzer

Was die 5. Linie ausmacht und kennzeichnet:

Während es bei der 4. Linie um eine Intimität in den Verbindungen geht, geht es bei der 5. Linie mehr um Universalität und eine Art Leadership-Rolle. Deine Bindungen sind nicht nur auf einen engen Kreis beschränkt, sondern richten sich an ein großes, allgemeines Publikum.

Wo andere nur Probleme sehen, findest du effektive Lösungen, die das Leben vieler Menschen bereichern können. Diese Lösungen sind nicht nur originell, sondern auch universell anwendbar und praktikabel. Dabei bringst du eine Kombination aus Entschlossenheit, Direktheit und einer gewissen Kühnheit mit, die dich von anderen unterscheidet. Du hast das große Potenzial, mit deinen Lösungen eine weitreichende Wirkung zu haben. Deine größte Stärke ist deine Problemlösungsfähigkeit.

Die 5. Linie hat ein immenses Projektionsfeld. Menschen neigen dazu, ihre Hoffnungen, Ängste und Erwartungen auf dich zu projizieren, oft ohne wirklichen Bezug zu dem, wer du wirklich bist. Dieses ständige Spotlight, das deine Rolle ausstrahlt, kann einen enormen Druck erzeugen und Erwartungen schaffen, die schwer zu erfüllen sind. Es ist auch nicht dein Job, alle Erwartungen zu erfüllen.

Keynotes: Präsentation – Verallgemeinerung – Verbreitung

Die Schattenseite: Schuldgefühle

Negative Erfahrungen können leicht dazu führen, dass du Schuldgefühle entwickelst, insbesondere wenn du das Gefühl hattest, die Erwartungen anderer nicht erfüllt zu haben. Schuldgefühle, die sich aus unerfüllbaren, zu hohen oder missinterpretierten Erwartungen ergeben, können schwer auf dir lasten. Vielleicht reagierst du darauf im Laufe der Zeit mit einer gewissen Härte, Kälte oder Aggressivität, um dich vor weiteren Projektionen zu schützen. Du verschließt dich und damit aber auch dein Potenzial.

Die andere Facette von Schuldgefühlen zeigt sich darin, dass du dich für jedes Problem verantwortlich fühlst. Dann neigst du dazu, in deinem Umfeld und deinen nahen Beziehungen den Problemlöser spielen. Das ist jedoch keine gute Verwendung deiner Energie und deiner Fähigkeiten.

Typische Denkmuster, die dazu führen, dass du feststeckst:

  • Warum erwarten alle von mir die Antworten?
  • Ich kann nie den Erwartungen gerecht werden.
  • Es ist meine Schuld, dass sie enttäuscht sind.
  • Ich muss härter und lauter sein, damit die Leute mich wirklich sehen.
  • Warum versteht niemand, was ich wirklich beitrage?
  • Wenn ich nicht helfe, wer dann?
  • Niemand versteht den Druck, den ich spüre.

Was wichtig ist:

Beim Umgang mit Schuldgefühlen ist es entscheidend, den Ursprung dieser Emotionen zu erkennen und zu hinterfragen. Oft entstammen sie nicht realen Versäumnissen, sondern falschen Erwartungen oder Projektionen anderer. Es ist wichtig, dich regelmäßig zu fragen: „Ist dieses Schuldgefühl begründet oder das Ergebnis von äußeren Projektionen?“ Ein offener Dialog, sowohl innerlich mit dir selbst als auch äußerlich mit anderen, kann helfen, Missverständnisse und falsche Annahmen zu klären.
Vor allem aber ist es wichtig, dass du dich selbst siehst und liebst, unabhängig von den Meinungen und Erwartungen anderer. Lerne, zwischen der Realität und den Projektionen anderer zu unterscheiden, und vertraue darauf, dass dein wahrer Wert weit über das hinausgeht, was andere in dir sehen.
Deine Stärke liegt in der Lösung von Problemen, die das Kollektiv beeinflussen. Daher solltest du lernen, größer zu denken und dich nicht von den Erwartungen anderer einengen zu lassen.

6. Linie – Archetyp Rollenvorbild, Weise(r), Buddha

Was die 6. Linie ausmacht und kennzeichnet:

Mit einer 6. Linie in deinem Profil bringst du eine angeborene Weisheit mit und hast die Qualitäten eines Lehrers oder weisen Ratgebers.

Dein Leben gliedert sich in drei prägende Phasen: In den ersten dreißig Jahren lernst du durch Versuch und Irrtum (du lebst wie eine 3. Linie). In dieser Zeit sammelst du wertvolle Erfahrungen, die durchaus auch traumatisch oder schmerzhaft sein können. Dann folgt die sogenannte „Dachphase“.  Eine Zeit, um zu reflektieren, deine Erfahrungen zu verarbeiten, zu lernen und zu beobachten. Mit etwa Fünfzig kommt die Zeit, um als Rollenmodell ein Vorbild für andere zu sein.

Mit deiner 6. Linie ziehst du auf natürliche Weise Menschen an. Andere wollen hören, was du zu sagen hast. Sie wollen tun/sagen/kaufen, was die 6. Linie tut/sagt/kauft. Du strahlst eine Anziehungskraft aus, durch die andere sich inspiriert fühlen, dir zu folgen und von deiner Weisheit zu profitieren. Einfach, in dem du authentisch du selbst bist. Deine größte Stärke ist deine natürliche Weisheit.

Keynotes: Transformation – Individualisierung – Veränderung

Die Schattenseite: Mangelndes Selbstbewusstsein

Auf der Schattenseite der 6. Linie fehlt dir das Bewusstsein für deine tiefgründige Weisheit. Du neigst dazu, deine Erfahrungen, Einsichten und Erkenntnisse als banal, offensichtlich oder allgemein bekannt abzutun, obwohl sie für andere sehr transformativ sein können. Statt dich als Quelle von Weisheit und Inspiration zu erkennen, spielst du dich herunter und versteckst, was du zu bieten hast. Denkst, deine Weisheit sei nicht weise genug. Also teilst du sie nicht. Das kann dazu führen, dass du dich zunehmend zurückziehst, abgehoben und isoliert fühlst.

Die Wurzeln für die Schattenseiten liegen oft in der Kindheit und in Situationen, in denen du deine Weisheit geteilt hast, aber belächelt, nicht akzeptiert, nicht verstanden oder abgeschmettert wurdest. Sei es, dass deine Sichtweise oder deine Erkenntnisse noch nicht ausgereift waren oder einfach auf unfruchtbaren Boden gefallen sind. Daraus kann das Muster entstehen, dich selbst kleinzumachen und dich dadurch letztlich zu schützen, um nicht erneut verletzt zu werden. Schade, um deine Weisheit.

Typische Denkmuster, die dazu führen, dass du feststeckst:

  • Was ich weiß, ist nicht besonders. Das weiß doch jeder.
  • Das hat jeder schon mal gehört, warum sollte ich es wiederholen.
  • Ich bin nicht der richtige Mensch, um darüber zu sprechen.
  • Ist das, was ich weiß, überhaupt wichtig oder relevant?
  • Wer bin ich schon, um über dieses Thema zu sprechen?
  • Ich bin zu jung, zu alt oder unerfahren, um meine Einsichten zu teilen.
  • Was, wenn das, was ich mitzuteilen habe, nicht tiefgründig genug ist?

Was wichtig ist:

Anerkenne und ehre die Weisheit, die du in dir trägst. Deine angeborene Weisheit und jede Erfahrung, jeder Moment des Lernens in deinem Leben hat dich zu dem gemacht, wer du heute bist. Wenn du den Impuls verspürst, dein Wissen zu teilen, dann tue es und vertraue darauf, dass es Menschen gibt, die genau das brauchen, was du zu sagen hast. Das, was für dich als Selbstverständlichkeit erscheint, könnte für jemand anderen die benötigte Offenbarung sein. Teile mutig und authentisch und erlaube dir, als das Rollenmodell gesehen zu werden, das du wirklich bist.

Spannend ist natürlich die Kombination aus beiden Linien, die dann wiederum eine spezielle Mischung ergibt. Manches ergänzt sich; manches widerspricht sich. Nicht zu vergessen: das Profil ist nur ein Aspekt deiner facettenreichen und einzigartigen Persönlichkeit.

Eine ausführliche Beschreibung deines Profils und die wichtigsten Aspekte deiner Matrix findest du in deinem persönlichen MATRIX-Report.

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Mag. Su Busson

Mag. Su Busson
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Anders als üblich.



 

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