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Die Rolle der Ernährung bei Stress

Du hast Stress und leidest unter innerer Unruhe? Diese drei einfachen yogischen Ernährungs-Richtlinien helfen dir, mit Hilfe deiner Nahrung innerlich mehr zur Ruhe zu kommen.
Ernährung bei Stress

Blog für ambitionierte, unruhige Geister

Ich bin Su Busson: Human Design Consultant, Matrix-Coach & psychologische Beraterin.
Du bist hier an der richtigen Adresse, wenn du in deine wahre Stärken finden, stressbefreit dein Bestes leben und entspannt Großartiges schaffen möchtest.

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Su Busson

Yoga.
Jeder hat schon davon gehört.
Unzählige haben es selbst schon ausprobiert und viele schwören darauf.
Doch wenige wissen, worum es dabei wirklich geht.

Bei uns im Westen halten die meisten Menschen Yoga für eine jahrtausendealte indische Form von Gymnastik. Doch ursprünglich hatte Yoga rein gar nichts mit Fitness zu tun.

Machen wir eine kurze Zeitreise. Vor tausenden von Jahren haben Yogis nicht auf einer Matte herumgeturnt und sich verbrezelt. Sie sind vielmehr stundenlang still gesessen und haben meditiert.

Schließlich war (und ist) das höchste Ziel im Yoga Erleuchtung.

Erleuchtung ist bei uns heute so ein mythenumwobenes Wort. Gemeint sind damit nicht irgendwelche „kosmischen Orgasmen“ oder spektakuläre Gipfelerlebnisse, die genauso schnell wieder vergehen, wie sie kommen.
Im Yoga geht es um den Bewusstseinszustand im Alltag. Besser gesagt, um eine dauerhafte Erhöhung des Bewusstseins.

Und letztlich darum, sich aus den Fesseln der Dualität – und dem damit verbundenen Stress – zu befreien und im Bewusstsein der Einheit zu leben.

Weniger mystisch ausgedrückt: darum in sich zu ruhen, einen klar Kopf zu haben und im Dauer-Flow zu sein.

Was  hat das mit deiner Ernährung zu tun?

Hast du schon jemals versucht zu meditieren, wenn wenn du dir gerade den Bauch vollgeschlagen hast? Versucht, nach einem deftigen Mittagessen konzentriert zu arbeiten? Oder nach einer Süßigkeitenorgie oder ein paar Achterln geistig wach zu sein und klar zu denken?

Ein schwieriges Unterfangen. Oder?
Und auch bei Stress und innerer Unruhe spielt die Ernährung eine wichtige Rolle.

 


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Die Ernährung wirkt auf Körper, Geist und Psyche

Unsere Nahrung wirkt sich unbestritten auf unseren Körper und unser körperliches Wohlbefinden aus. Nicht nur, dass uns die falsche Ernährung auf Dauer dick und/oder krank macht. Es zwickt und zwackt schon überall, wenn wir auch nur einmal viel zu viel oder das Falsche gegessen haben – davon sich rundum wohlzufühlen, energiegeladen und geistig auf der Höhe zu sein, ist keine Rede.

Mehr noch: Die Stoffe in unserer Nahrung beeinflussen das Gehirn und wirken sich auf unser Denken, Fühlen und Handeln aus. Einerseits schädigen „falsche“ Substanzen das Gehirn, anderseits wird es oft nicht ausreichend mit allen Makro- und Mikronährstoffen versorgt, um seine Funktion optimal erfüllen zu können.

Die Folge zeigt sich beispielsweise in Form von Energiemangel, von Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Depressionen, inneren Erregungszuständen, emotionalem Stress, schwacher Gedächtnisleistung oder mangelnder Konzentration.

Die Substanzen in der Nahrung beeinflussen unseren Geist.

Und unser Geist formt unser Leben.

Das wussten die Yogis schon vor Tausenden von Jahren und yogische Ernährungsrichtlinien helfen ans gewünschte Ziel zu kommen – einen klarer, ruhigen Geist zu haben und im Flow zu sein.

Keiner von uns – also keiner, der diesen Blog liest – verbringt den Großteil seines Lebens meditierend im Lotus sitzt. Dennoch helfen die Richtlinien der yogischen Ernährung, um innerlich ruhig, geistig klar und körperlich energiegeladen durch den Alltag zu gehen. Dabei geht es vor allem, um die Qualität der Nahrung.

Die Rolle der Nahrungsqualität bei Stress

Im Yoga unterscheiden wir drei Energie-Qualitäten – die sogenannten Gunas (siehe: Yogawiki). Nach diesen drei Eigenschaften wird auch die Nahrung eingeteilt:

  • Sattva (Reinheit, Harmonie, Leichtigkeit)
  • Rajas (Aktivität, Erregung, Unruhe)
  • Tamas (Trägheit, Dunkelheit).

Reine – sattvige – Ernährung

Sattvig sind Lebensmittel, die direkt aus der Natur stammen und auf natürliche Weise gereift sind, wie Obst und Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Vollkornreis, nicht homogenisierte Milch- und Milchprodukte (leider nicht im Supermarkt zu finden), Soja, Sprossen, Olivenöl, Nüsse oder Samen, möglichst in Bio-Qualität.

Je frischer, desto besser.

Reine Nahrung braucht keine Lebensmitteletiketten. Sie enthält keine Geschmacksverstärker oder sonstige Zusatzstoffe und ist nicht bis zur Unkenntlichkeit weiterverarbeitet, vorgefertigt oder haltbar gemacht.

Sattvige Nahrungsmitteln wirken ausgleichend, harmonisierend und beruhigend und schenken uns Zufriedenheit, innere Balance und innere Ruhe.

Um energiegeladen und klar im Kopf zu sein, ist eine vorwiegend reine – sattvige – Ernährung optimal: Nahrung, die den Körper mit allen Nährstoffen versorgt, ohne ihn zu belasten, die Psyche im Gleichgewicht hält und den Geist beruhigt.

Anregende – rajasige – Ernährung

Unter rajasig fällt hingegen alles, was Körper und Geist anregt. Alle scharfen Sachen wie scharfe Gewürze und starke Kräuter, Stimu­lanzen wie Kaf­fee, Tee oder eiskalte Getränke, Fisch, Eier, Salz, Schokolade und raffinierter Zucker.
Müßig zu sagen, dass Zucker in unzähligen Lebensmitteln enthalten ist, selbst da, wo wir ihn nicht vermuten, wie in vielen Brotsorten, in Sojasaucen oder sauren Gurken.

Egal was wir essen, wenn wir das Essen hinunterschlingen und schlecht kauen, ist es rajasig.

Eine gewisse Menge an rajasiger Ernährung ist durchaus gesund und anregend im positiven Sinn. Wieviel das sein kann und welche Nahrungsmittel davon positiv wirken, ist sehr individuell und abhängig von deiner Lebenssituation und deinen momentanen Anforderungen.

Im Übermaß genossen macht rajasige Nahrung Körper, Geist und Psyche unruhig. Das heißt, innere Unruhe, emotionale Unausgeglichenheit, Ungeduld, Reizbarkeit, Ärger und Nervosität können schlicht und einfach mit deiner Ernährung zusammenhängen.

Bei Stress und innere Unruhe reduzieren

Wenn du insgesamt eher gestresst und innerlich unruhig bist, experimentiere einmal damit, diese Dinge ein paar Tage lang wegzulassen oder zumindest deutlich zu reduzieren. Beobachte was passiert.

Aus meiner eigenen Erfahrung:
Ich trinke liebend gerne Kaffee. Allerdings hatte ich vor drei Jahren eine sehr arbeitsreiche Phase, in der ich plötzlich fünf bis sechs Espressi – kleine Schwarze – am Tag konsumierte. Ich dachte, meine seltsame innere Unruhe und Nervosität hätte damit zu tun, dass ich gefühlt zu wenig weiterbringe und mich selbst unter Druck setze. Bis mir dämmerte, dass der Kaffeekonsum einen Anteil daran haben könnte. Durch die Reduktion auf maximal zwei Tassen am Tag war der Spuk vorbei. Das war für mich ein anschauliches Beispiel dafür, wie leicht wir banale Zusammenhänge übersehen und dann woanders nach der Lösung suchen.

Unglücklicherweise greifen viele, wenn sie sich gestresst und unausgeglichen fühlen, besonders gerne zu rajasigen Nahrungsmitteln. Oder trinken Kaffee, eiskaltes Cola (das Standardaufputschmittel in meinem früheren Leben in der Werbebranche) oder Red Bull, um sich zu pushen und länger durchzuhalten. Gestresste Menschen essen außerdem meist gestresst. Nebenbei oder am Schreibtisch, im Auto oder im Stehen. Oder schlingen das Essen schnell, schnell hinunter. Das hat Nebenwirkungen.

Es braucht manchmal ein bisschen Disziplin, aber vor allem Bewusstsein, um nicht in diese Falle zu tappen und so in einen Teufelskreis zu geraten.

Träge machende – tamasige – Ernährung

Tamasig sind Nahrungsmittel, die kein Prana, keine Lebensenergie (mehr) enthalten: unreife, faulende, sterilisierte, verkochte und haltbar gemachte Lebensmittel sind tamasig. Darunter fallen Fertiggerichte, Mikrowellenessen, Konserven und fermentierte Nahrungsmittel.

Jedenfalls alles, wo du eine eigene Ausbildung brauchst, um das Etikett zu verstehen. Müßig zu sagen, dass die meisten Fertigsüßigkeiten und sonstige zuckerhaltigen Genussmitteln tamasig sind. Alkohol und Tabak gehören ebenfalls in diese Gruppe.

Und: Zu viel essen ist tamasig.
Nicht schwierig nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, wie träge man sich nach einer Essorgie fühlt.

Tamasige Nahrungsmittel nützen weder Körper noch Geist. Im Gegenteil, sie sind schwer verdaulich, rauben uns Lebensenergie und machen den Verstand träge.

Ich will ja kein Spielverderber sein und dir jeglichen Genuss mit einem schlechten Gewissen vermiesen. In Maßen genossen ist alles in Ordnung. Wenn du ehrlich zu dir bist, weißt und spürst du selbst am besten, wo du über die Stränge schlägst und ob sich dieser „Genuss“ langfristig lohnt.

Tamasige Nahrungsmitteln machen es jedenfalls schwerer, in sich zu ruhen und klar im Kopf zu sein.

Ja, sie machen auch dick.
Nicht nur, weil viele tamsigen Genussmitteln Kalorienbomben sind.

Wenn der Körper über die Nahrung nicht die Lebensenergie und nicht die Nährstoffe bekommt, die er braucht, dann macht er sich mit Heißhunger bemerkbar. Was wiederum dazu führt, dass wir mehr essen – leider oft wieder mehr vom Falschen. Die Nahrungsmittelhersteller wissen genau, welche Zusätze, welchen Geschmack, welche Konsistenz die Genussmittel haben müssen, damit wir danach gieren. So sitzen wir in der Falle. (Ein Augenöffner zu dem Thema ist das Buch von Michael Moss: Das Salz-Zucker-Fett-Komplott: Wie die Lebensmittelkonzerne uns süchtig machen (#Partnerlink))

Je mehr tamasige Nahrungsmittel auf unserem täglichen Speiseplan stehen, desto wahrscheinlicher müssen wir die entsprechenden Folgen in unserem Leben tragen. Wenn du das nicht möchtest, bleibt dir nichts anderes übrig als dieses Zeug möglichst zu reduzieren.

Ein kleiner Selbstcheck

Schätze einmal ganz grob, wieviel Prozent deiner Nahrung in welche der 3 Kategorien fällt.

___ % reine Nahrung
___ % anregende Nahrung
___ % träge machende Nahrung

Ohne Selbstvorwürfe! Es geht nur ums Bewusstmachen.

Ich esse zum Beispiel zu einem großen Teil reine Nahrung (das war früher ganz anders), neige aber noch immer dazu, rasend schnell zu essen. Dadurch wirkt das Essen nicht mehr rein, sondern anregend, und macht tendenziell unruhig.

Außerdem kannst du beginnen zu beobachten, wie du dich nach dem Essen fühlst:

  • genährt, zufrieden, ausgeglichen, in Balance
  • im positiven Sinn angeregt oder z.B. unruhig, nervös, fahrig
  • träge, schwer, energielos, müde

_
Bei jedem Menschen wirkt Nahrung anders. Vielleicht gibt es Nahrungsmitteln, die hier als sattvig beschrieben werden und dir nicht guttun. Vielleicht gibt es tamasige Nahrungsmitteln, die dir bestens bekommen; bekanntlich fühlen sich viele Menschen mit einer Steinzeit–Ernährung oder mit Low-Carb – also wenig Kohlenhydraten und mehr Eiweiß – sehr wohl.

Experimentiere!

Bei Nahrungsmitteln, die du häufig und in größeren Mengen zu dir nimmst, lohnt es sich besonders, dir über Wirkung und unerwünschte Nebenwirkungen bewusst zu werden. Sonst zerbrichst du dir den Kopf über deine Psyche und geistige Verfassung, obwohl die Ursache ganz einfach beim Essen liegt.

Selbst wenn du das nicht sofort veränderst, weißt du wenigstens, wo es herkommt und dass es diesen Ansatzpunkt gibt.

Und es kann sich wirklich lohnen, hier anzusetzen: Erst unlängst gab es einen Fall, wo eine Ernährungsumstellung zum Ende einer langen depressiven Phase geführt hat. Ja, manchmal wirkt hier eine Veränderung Wunder.

 


 

Was aus Matrix-Perspektive für deine Ernährung und deine Verdauung wichtig ist, welches Umfeld dir gut tut, wie dein Verstand funktioniert und vieles mehr, erfährst du in deinem persönliche BODY & MIND REPORT.

Go for flow!

Mag. Su Busson
Matrix-Coaching, psychologische Beratung & Biohacking,
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Anders als üblich.



 

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